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A DROP IN THE OCEAN

Ocean Creatures in a Changing World

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We often speak of the ocean as something distant — a recreational commodity, as though it were a destination rather than a living system we are inseparably part of.

But what if the ocean isn’t something “out there,” but something we are intrinsically connected to?

With this series of assemblage sculptures, I explore our connection to water, the elements, and the living cycles that sustain us — through a collection of marine creatures inhabiting a changing world: warming waters, vanishing species, and the fragile web that connects all things above and below the surface.

A quiet reflection on what we are losing, and on our responsibility to protect the fragile ecosystems we share.​​

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(germ) Wir sprechen oft über den Ozean als etwas Fernes – als eine Art Freizeitgut, als wäre er ein Reiseziel und nicht ein lebendiges System, von dem wir untrennbar ein Teil sind.

Was wäre, wenn der Ozean nicht etwas „da draußen“ wäre, sondern etwas, dessen untrennbarer Teil wir selbst sind?

Mit dieser neuen Serie von Assemblage-Skulpturen erinnere

ich an unsere Verbindung zum Wasser, zu den Elementen und zu den lebendigen Kreisläufen, die uns erhalten.....

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Breath In Between
assemblage sculpture
2026

 

(germ)   A Breath in Between erforscht den fragilen Raum zwischen Zugehörigkeit und Abhängigkeit, Freiheit und Gefangensein. Ein fantastischer Fisch lebt in einer Welt, die einem Aquarium gleicht. Er ist auf das Element Wasser angewiesen, das ihn zugleich umschließt und gefangen hält – während sein Schwanz bereits über diese Grenze hinausreicht.

Im Maul des Fisches sitzt ein Mensch scheinbar vollkommen entspannt, während ein anderer von außen durch die Scheibe in die Wasserwelt blickt. Beide scheinen von ihr angezogen, bereit, einzutauchen. Doch wer ist hier eigentlich gefangen – und wer sucht Zuflucht?

Das Wasser wird zum Ursprung und zur Sehnsucht: Wir kommen aus ihm, bestehen aus ihm und können gleichzeitig in ihm ertrinken. Doch suchen wir immer wieder seine Nähe, tauchen ein als Ort der Ruhe, des Rückzugs, der Reinigung und der Transformation.

A Breath in Between erzählt von dem Paradox dessen, was uns trägt, was uns bindet und in welchen Welten wir 'aufatmen'.

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(eng)   A Breath in Between explores the fragile space between belonging and dependency, freedom and confinement. A fantastical fish inhabits what resembles an aquarium, its body immersed in water while its tail reaches beyond it — a creature dependent on the very element that can also become its prison.

Inside the fish’s mouth, a human figure rests peacefully, while another looks in from the world beyond the glass, drawn toward the underwater realm. Who is trapped, and who is seeking refuge?

Water becomes both origin and longing: we come from it, we are made largely of it, yet we cannot breathe beneath it. And still, we continually return to water as a place of rest, escape and transformation.

A Breath in Between reflects on the paradoxes of what sustains us, what confines us, and the worlds we enter to hold our breath.

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koyfish front

Koi Nectedness

 

(germ)    Ein Koi-Fisch, der nicht länger einfach in dem Element existieren kann, das ihn am Leben erhält. Sein Maul ist mit einem kleinen mechanischen Apparat verbunden, der ihn aus einem winzigen Gefäß mit Luft versorgt – einem Gefäß, das ausgerechnet das enthält, worin er eigentlich vollständig eintauchen sollte:

Wasser, Leben, den Ozean. Ein absurdes Bild einer Welt, in der wir begonnen haben, die natürlichen Systeme, die Leben erhalten, technisch zu ersetzen und neu zu konstruieren.

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(eng)​     A koi fish that can no longer simply exist within the element that sustains it.

Its mouth is connected to a small mechanical apparatus that supplies it with air from a tiny vessel containing the very thing it should be immersed in: water, life, the ocean

— an absurd image of a world in which we have begun to engineer and replace the very systems that naturally keep life alive.

 

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Sell Fish
assemblage sculpture (in progress)
2026
 

 

SELLFISH ist eine Auseinandersetzung mit unserem zunehmend selbstsüchtigen Verhältnis zum Meer – mit einer Welt, in der lebendige Ökosysteme zu Waren, Ressourcen zu Produkten und alles scheinbar zu einer Frage von Konsum, Verkauf und Profit wird.

Wir verhalten uns, als wäre das Meer unerschöpflich, als könnten seine Ressourcen einfach entnommen, verkauft und konsumiert werden, ohne Folgen zu hinterlassen. Doch der Ozean ist ein empfindliches, miteinander verbundenes System, und sein Gleichgewicht ist nicht unendlich belastbar.

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Überfischung und industrielle Ausbeutung betreffen weit mehr als nur das Leben im Meer. Es gibt Gemeinschaften, deren Leben und Lebensgrundlage unmittelbar von Fisch und der Gesundheit des Ozeans abhängen. Gleichzeitig setzen unser unbewusster Konsum und unsere zunehmend maßlosen Gewohnheiten genau das System enorm unter Druck, das diese Menschen – und letztlich auch uns – trägt.

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SELLFISH verweist auf die unbequeme Selbstsucht hinter diesem Verhalten: unsere Tendenz zu nehmen, ohne über unseren Fußabdruck, unsere Verantwortung oder die Folgen unseres Konsums nachzudenken.

Der Titel bringt diese Gedanken zusammen: selfish, sell, fish – ein kleines Wort, das eine viel größere Frage in sich trägt: Was geschieht, wenn Profit und Konsum wichtiger werden als Verbundenheit, Gleichgewicht und Leben selbst?

 

 

 

(eng)   SELLFISH is a reflection on our increasingly selfish relationship with the ocean — where living ecosystems become commodities, resources become products, and everything seems to revolve around consumption, sales and profit.

We behave as though the sea were endless, as though its resources could simply be taken, sold and consumed without consequence. But the ocean is a delicate, interconnected system, and its balance is not infinite.

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Overfishing and industrial exploitation affect far more than marine life. There are communities whose lives and livelihoods depend directly on the fish and the health of the ocean. At the same time, our unconscious consumption and increasingly excessive habits place enormous pressure on the very system that sustains them — and us.

SELLFISH points to the uncomfortable selfishness behind this behaviour: our tendency to take without considering our footprint, our responsibility, or the consequences of what we consume.

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The title brings these ideas together: selfish, sell, fish — a small word carrying a much larger question about what happens when profit and consumption take precedence over interconnectedness, balance and life itself.

20 % des Erlöses aus der Serie A Drop in the Ocean werden an Mission Blue gespendet, eine internationale Organisation für den Schutz der Ozeane, die von der renommierten Meeresforscherin Dr. Sylvia Earle gegründet wurde.

Mit ihrer Initiative Hope Spots setzt sich Mission Blue weltweit für den Schutz besonders wichtiger Meeresgebiete ein und bringt Wissenschaftler, Naturschützer, lokale Gemeinschaften und Unterstützer zusammen, um die Gesundheit unserer Ozeane langfristig zu bewahren.

Mit dieser Serie möchte ich etwas an den Ozean zurückgeben, der sie inspiriert hat.

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20% of the proceeds from the A Drop in the Ocean series will be donated to Mission Blue, a global ocean conservation organization founded by renowned oceanographer Dr. Sylvia Earle.

Through its Hope Spots initiative, Mission Blue works to inspire the protection of critically important ocean areas around the world, bringing together scientists, conservationists, local communities and supporters to safeguard the health of our oceans.

With this series, I want to give something back to the ocean that inspired it.

more to come soon
 

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