
The Art of
Yvette Endrijautzki
Sulamith Wülfing und das Miniatur Wunderland
Auf den Spuren der Wuppertaler Künstlerin
Sulamith Wülfing führte mich meine Recherche zu Herrn Markert – vielen besser bekannt als „Knibbel“ –, dessen außergewöhnliches Miniatur Wunderland in Haus, Keller und Garten weit über die Stadtgrenzen hinaus begeistert.
Als ehemaliger Nachbar Wülfings nahm er uns mit auf eine Reise in die Vergangenheit und führte uns schließlich zu ihrem ehemaligen Wohnhaus, wo noch weitere überraschende Entdeckungen auf uns warteten.
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Sulamith Wülfing
(engl.)
Sulamith Wülfing and the Miniature Wonderland
While retracing the footsteps of Wuppertal artist Sulamith Wülfing, my research led me to Mr. Markert—better known to many as "Knibbel"—whose extraordinary Miniature Wonderland, spread throughout his house, basement, and garden, has captivated visitors far beyond the city of Wuppertal.
As one of Sulamith Wülfing's former neighbors, he took us on a remarkable journey into the past, eventually leading us to her former home, where even more unexpected discoveries awaited us.
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Sulamith Wülfing
The Forgotten Daughter of the Town
Internationale Hommage zum 120. Geburtstag von Sulamith Wülfing
Anlässlich des 120. Geburtstags der Wuppertaler Künstlerin Sulamith Wülfing (1901–1989) initiierte und kuratierte ich eine internationale Hommage zu Ehren einer außergewöhnlichen Illustratorin und Visionärin, deren poetische Bildwelten bis heute Menschen auf der ganzen Welt berühren
– in ihrer Heimatstadt jedoch kaum sichtbar.
Die Ausstellung vereinte Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Ländern, die sich von Wülfings Werk inspirieren ließen und ihr mit eigenen Arbeiten Tribut zollten. So entstand ein lebendiger Dialog zwischen Generationen, Kulturen und künstlerischen Handschriften – getragen von der gemeinsamen Wertschätzung für eine Künstlerin, deren Fantasie bis heute nichts von ihrer Kraft verloren hat.
Begleitend zur Ausstellung entstand die zweisprachige Publikation „Sulamith Wülfing – The Forgotten Daughter of the Town“. Sie dokumentiert nicht nur die ausgestellten Werke, sondern vereint Essays, kunsthistorische Hintergründe, persönliche Begegnungen und die Geschichte eines außergewöhnlichen Projekts, das Erinnerung, Kunst und kulturelles Erbe miteinander verbindet.
Die Ausstellung war eine Hommage – an Sulamith Wülfing, an die Kraft der Fantasie und an die Bedeutung, außergewöhnliche Künstlerinnen und Künstler immer wieder neu zu entdecken.
Hier zur 360° interaktiven Sulamith Wülfing Ausstellung (Bilder sind anklickbar):
Ausstellungskonzept, Kuration und Publikation:
Yvette Endrijautzki
Die Publikation im Online Flip Book Format hier lesen:
Erinnerungen an Sulamith Wülfing
Im Rahmen einer Förderung des Kulturbüros der Stadt Wuppertal entstand dieser Kurzfilm als gemeinsame Produktion von Jana Turek und Yvette Endrijautzki.
Er verbindet einen einfühlsamen Einblick in Leben und Werk der Wuppertaler Künstlerin Sulamith Wülfing mit einem ihr gewidmeten Gedicht, vorgetragen von ihrem ehemaligen Nachbarn **Edwin Markert („Knibbel“) **,
der die Familie Wülfing seit seiner Kindheit kannte.
Gemeinsam mit historischen Bildern und persönlichen Erinnerungen entsteht ein stilles Porträt einer Künstlerin, deren poetische Bildwelten bis heute Menschen auf der ganzen Welt berühren.
Der Film versteht sich als persönliche Würdigung einer außergewöhnlichen Künstlerin und als Beitrag dazu, ihr künstlerisches Vermächtnis lebendig zu halten.

Poster Design: Kaska Niemiro
Photo by Jana Turek of Yvette Endrijautzki
Meine Reise auf den Spuren Sulamith Wülfings ist noch lange nicht zu Ende.
Seit einigen Jahren arbeite ich an einem Buch, das ihrem Leben und ihrem außergewöhnlichen Werk gewidmet ist.
Es ist keine klassische Biografie, sondern eine literarische Hommage –
ein Historiendrama, in dem sich Realität und Fantasie, Geschichte und Gegenwart, spirituelle Welten und die zeitlose Kraft ihrer Kunst miteinander verweben.
Eine Reise durch verschiedene Zeitebenen, auf der Sulamith Wülfings Leben immer wieder den Menschen begegnet, die von ihrem Werk inspiriert wurden.
An diesem Buch arbeite ich bis heute.
